Michael Atzwanger

Aufgrund meiner mehrjährigen Aufenthalte in Mailand und New York weiß ich, wie wichtig ein persönliches Netzwerk ist. Das Netzwerk der Südtiroler im Ausland ist eine hervorragende Möglichkeit Südtiroler im Ausland untereinander in Kontakt zu bringen. Das Wichtigste am „Netzwerken“ ist die Idee des „Geben und Nehmens“, wenn alle sich an diese goldene Regel halten, dann steht einem langfristigen Erfolg des Netzwerks eigentlich nichts mehr im Wege.







Ein großes Kompliment an die Organisatoren: ein Netzwerk für die Südtiroler im Ausland zu gründen, das war nicht nur eine großartige Idee, sie war auch lange überfällig! Natürlich stellt da eine Mitgliederliste nur den ersten Schritt dar – in diesem Fall freilich einen mit echt Potenzial. Denn wann hat ein Netzwerk die größten Chancen? Vermutlich dann, wenn es etwas gibt, das die Mitglieder auch sonst miteinander verbindet – gemeinsame Werte, wenn man so will. Und die gibt es für uns Südtiroler zweifellos zuhauf – und sie verbinden uns trotz unterschiedlichster Lebenswege miteinander und bringen uns einander näher. Wenn es uns gelingt, darauf aufzubauen, dann wird man noch viel von "Südstern" hören. Und ich freue mich jetzt schon, mit dabei zu sein!
Dank meiner langjährigen Tätigkeit im Ausland, sei als internationaler Funktionär der Atombehörde, sei es nunmehr als ein bei den Vereinten Nationen und der Atombehörde in Wien akkreditierter Diplomat des Malteserordens, empfinde ich zwischenmenschliche Kontakte immer als besonders wertvoll. Im Rahmen von persönlichen Kontakten und Gesprächen ist es möglich verschiedene Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Die Idee des Netzwerkes der Südsterne ist in diesem Sinne äußerst wichtig und kann für dynamische Südtiroler eine Möglichkeit sein nach höheren Zielen zu streben. Es ist für mich eine Freude mit dabei zu sein und meine Begeisterung und Erfahrung in dieses erfolgreiche und wertvolle Netzwerk einzubringen.
Es ist immer wieder erstaunlich festzustellen, (1) wie viele Führungskräfte in Wissenschaft und Wirtschaft ein so kleines Land wie Südtirol hervorbringt und (2) wie wenig diese Südtiroler sich gegenseitig kennen. Die Südtiroler Wissenschafter, Unternehmer und Führungskräfte im Ausland werden ihrer Rolle als Botschafter ihrer Heimat um so besser gerecht, wie sie Netzwerke bilden, zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.
So einige Südtiroler Persönlichkeiten, wie Lius Trenker, Reinhold Messner, viele Spitzensportler, haben dem Lande Südtirol zu internationaler Aufmerksamkeit verholfen. Persönlich erachte ich jedoch alle jene Südtiroler/-innen, die über Jahre ihren Lebensinhalt ausserhalb der Landesgrenzen gestalten, als nicht zu unterschätzende Botschafter für unser Land. Hier birgt sich meines Erachtens ein hohes Potenzial für Südtirol, das mit dem Netzwerk „Südstern“ einen enormen Schub in eine wegweisende Richtung erfährt. Daher bin ich gerne Südstern-Mitglied und aktiver Netzwerkler. Den Initiatoren und Betreibern von „Südstern“ weiterhin viel Energie und Kreativität.
Die meisten Südtiroler bleiben immer eng mit ihrer Heimat verbunden. Es ist schön wenn man Südtiroler helfen und mit anderen Südtirolern im Ausland in Verbindung bleibt, weil man weiß, dass es Menschen mit einer ähnlichen Geisteshaltung sind.
Das Netzwerk der Südtiroler im Ausland! Die Idee, die vielen, vielen Landsleute in einem Netzwerk zusammenzufassen, die überall auf der Welt ihren Mann und ihre Frau stellen, hat mich von Anfang an fasziniert. Südtiroler sind in vielen Berufen aktiv und in allen Erdteilen zuhause. Sie erbringen sehr oft überdurchschnittliche Leistungen und bringen es zu Ruhm und Erfolg. Diesen und allen anderen ist fast immer die Liebe zur Heimat gemeinsam; es ist das Band, das sie nicht nur an ihr Land sondern auch an ihre Landsleute bindet. Das Netzwerk soll die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das Band zur Heimat und zu den Landsleuten in aller Welt noch enger wird. Die heutigen Kommunikationsmittel liefern uns dafür die besten Voraussetzungen.
Mich überrascht es immer wieder, wie viele erfolgreiche Südtiroler es in praktisch jedem Land der Erde gibt. Dass Südstern ihnen jetzt die Möglichkeit gibt, sich zu finden – oder noch viel öfter – wiederzufinden, ist eine fantastische Idee. Was mich dabei besonders begeistert ist, dass es nicht nur eine intelligente, virtuelle Plattform ist, sondern dass die zahlreichen tollen Veranstaltungen dieses Netzwerk lebendig machen.
Durch Südstern kann man schnell und unkompliziert Kontakte zu anderen Südtirolern im Ausland knüpfen. Es ist immer der Kontakt von Mensch zu Mensch der zählt, und man sollte sich in diesem Netzwerk nicht nur fragen wer kann mir was geben, sondern vor allem auch was jeder Einzelne selbst einbringen kann. Ich denke wenn dieses Prinzip verstanden wird, kann Südstern zu einer "virtuellen Heimat" für die Südtiroler im Ausland heranwachsen.
Man sagt mir, ich sei der Südstern mit der größten Kilometerleistung, oder zumindest der mit der längsten Liste von erlebten-durchlebten-mitgelebten Galaxien. Dabei haben sich mir viele neue und wunderbare Netzwerke eröffnet, Südtiroler Sterne fehlten aber fast immer. Dies ist nun anders...endlich. Fliegt, Südsterne, fliegt!
In der Ferne ein Stück Heimat zu spüren, tut gut, da man in ihr verwurzelt ist und es auch immer bleibt. Als junger Arzt trieb es auch mich hinaus in die Welt, mir die "Hörner abzuschlagen" oder im Sinne Goethes, mich auf Lehr- und Wanderjahre zu begeben, um zu lernen, zu wachsen und Horizonte zu erweitern. Stationen meiner Lehr- und Wanderjahre: München, Regensburg, Berlin, Mexiko, Florida, New York, Kuwait.... ."Südstern" aber zieht die Fäden Richtung Heimat wieder zusammen und dafür bin ich dankbar!
In Südtirol aufzuwachsen eröffnet für uns alle weite Perspektiven: das Erlernen von mehreren Sprachen und hauptsächlich Kulturen, gibt allen eine einzigartige Möglichkeit in der globalen Welt erfolgreich zu agieren. Dieses Netzwerk ermöglicht sicherlich sich gegenseitig weiterzuhelfen, und besonders an jüngere, aktive Mitglieder bereits gemachte Erfahrungen weiterzuleiten. Ein Kompliment an die Organisatoren!

Egal wieviele Länder ich auch bereise, wieviele neue neue Kulturen ich kennen lerne: das Allerwichtigste ist nie zu vergessen, wo meine Wurzeln sind. Der ständige Kontakt zu meiner Heimat und jetzt auch die Plattform "Südstern" verhelfen mir, nie die Bodenhaftung zu verlieren. Und egal wo Sie sich gerade befinden: Hören Sie nie auf zu geniessen.




