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Eintagsfliegen unerwünscht: Entstehungsgeschichte und Erfolgskriterien der Südstern-Planeten

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Wie macht man ein großes Netzwerk mit über 1.000 Mitgliedern wieder kleiner und übersichtlicher? Diese Frage war die große Südstern-Herausforderung 2009. Die Antwort darauf: ein Planetensystem, eingeführt im Jahr 2010. Wie steht es um diese Planet...

Wie macht man ein großes Netzwerk mit über 1.000 Mitgliedern wieder kleiner und übersichtlicher? Diese Frage war die große Südstern-Herausforderung 2009. Die Antwort darauf: ein Planetensystem, eingeführt im Jahr 2010. Wie steht es um diese Planeten heute? Was macht einen Planeten erfolgreich? Was bringen Planeten?

Mit über 1.000 Teilnehmern war die Südstern-Plattform im Jahr 2009 groß und unübersichtlich geworden. In Städten wie München und Wien, in denen es bereits öfters lokale Treffen unter Südsternen gab, regte sich der Wunsch nach besseren Vernetzungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Parallel dazu gab es zu der Zeit einige andere Initiativen, die es sich zum Ziel machten, Fachleute eines bestimmten Themengebiets in Südtirol und im Ausland zu vernetzen.

Im Südstern-Team wurde über einige Monate diskutiert, wie man diesen Wünschen und Entwicklungen mit einer klaren und einfachen Idee begegnen könnte. Dabei wurden unter anderem die Entwicklungstendenzen von Gruppen in größeren Social Networks wie Xing, Linkedin und Facebook untersucht.

Es war jedoch von vornherein klar, dass für Südstern nur eine nachhaltige Lösung in Frage kommen würde. Bei der Analyse kam heraus, dass sehr viele Gruppen in anderen sozialen Netzwerken Eintagsfliegen waren. Spontan gegründet, mit viel Elan gestartet und dann schnell wieder vernachlässigt.

Die Frage lautete: Wie können ideale Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass eine Gruppe nicht nach kurzer Zeit erlahmt und ein trauriges Dasein als digitaler Friedhof fristet? Ein bestimmter „Spin“ musste her, etwas, das aus den Gruppen etwas Besonderes macht; es entstanden die Planeten.

 

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Um den dauerhaften Erfolg eines Planeten sicherstellen zu können, wurden einige Kriterien für die Gründung eines Planeten festgesetzt. Das zentrale Kriterium liegt in der Formulierung einer Challenge, eines Ziels. Bei den meisten Planeten besteht diese Challenge darin, mindestens einmal im Jahr ein physisches Treffen zu organisieren. Der Aufwand für die Erreichung dieses Ziels ist überschaubar und damit wird die Hürde für die Gründung eines Planeten nicht zu hoch angesetzt. Gleichzeitig ist es trotzdem eine Verpflichtung, der ein Planetengründer bei der Aufschaltung des Planeten aktiv zustimmen muss. Dieses „Commitment“ ist ein wichtiger Schritt für den dauerhaften Erfolg eines Planeten.

Heute gibt es 13 Südstern-Planeten. Die Macher hinter diesen Planeten geben Südstern auch aus gesamtheitlicher Sicht viel neue Energie, denn es kommen laufend Verbesserungsvorschläge, die nach und nach umgesetzt werden. Nicht alle Planeten sind extrem aktiv, aber dennoch ist jeder von ihnen ein wichtiger Anlaufpunkt, ein Netzwerk im Netzwerk.

Nach 2 Jahren können wir auf einige Erfolgsgeschichten bei den Planeten zurückblicken. So kam es beispielsweise beim ersten Event des Planeten HiTech zu einem zufälligen Zusammentreffen zwischen einem Südtiroler HiTech-Unternehmer und einem PhD-Studenten der am CERN tätig war. Etwas mehr als ein Jahr später hat der PhD-Student ein Jobangebot von jenem Unternehmer bekommen und ist heute für diesen tätig. Nähere Details dazu können hier nachgelesen werden. Durch den Planeten Medizin, dem erfolgreichsten Themenplaneten bei Südstern, wurden im vergangenen Jahr wichtige Kontakte zu Exponenten des Südtiroler Gesundheitssystems geknüpft und es konnten bereits wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung und die Ausrichtung des Südtiroler Gesundheitssystems gegeben werden. Der Planet Medizin kann deshalb als Vorzeigeplanet betrachtet werden. Im letzten Jahr haben die Anmeldungen von Medizinern bei Südstern überproportional zugenommen. Den Ausschlag dazu hat die Mund-zu-Mund-Propaganda unter Südtiroler Medizinern im Ausland gegeben, die von den Aktivitäten des Planeten gehört haben und deshalb Südstern beigetreten sind. In Australien und im Silicon Valley treffen sich Südsterne durch die Planetenaktivitäten mittlerweile regelmäßig - in Australien sogar monatlich.

 

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Es zeigt sich, dass die Einführung der Planeten zu einer dynamischen Weiterentwicklung des Netzwerks Südstern geführt hat. Es ist noch nicht alles perfekt, doch der Weg ist der richtige und was das Wichtigste ist: es macht unglaublich viel Spaß!

 




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