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Der Cityroller in Köln

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In dieser Ausgabe des Cityrollers führt uns Veronika Salzburger durch die Rheinmetropole und Medienstadt Köln.



Meine Stadt ist: Köln


Mein Lieblingsrestaurant: Im Restaurant XII Apostel gibt es tolle Pizza, fast wie zu Hause in Südtirol. Mein absolutes Lieblingsrestaurant ist aber das Momotaro. Es ist ein kleines und feines Restaurant, in dem man authentische japanische Gerichte bekommt. Es gibt nur wenige Tische, daher ist eine Reservierung unabdinglich, umso früher desto besser. Bei spontanen Besuchen hat man kaum eine Chance einen Platz zu bekommen.


Hier trinke ich am liebsten einen Aperitif: Im Café Feynsinn gibt es die besten Aperitifdrinks. Dazu esse ich gerne auch eine Kleinigkeit. Mit eigener Produktphilosophie werden die Zutaten sorgfältig ausgewählt und liebevoll verarbeitet – das schmeckt man.

  
Hier gibt’s den besten Kaffee:
Den besten Kaffee der Stadt gibt es meines Erachtens im Café Lieblings in der Zülpicher Straße. Die Kuchen dazu werden selbst hergestellt und mit Liebe zum Detail serviert. Die beste Wahl ist natürlich eine bergische Waffel mit heißen Kirschen. Aber das Beste an allem: Die Preise sind ok.




Hier kann man gut feiern:
Im Sommer werden im Belgischen Viertel Open-Air-Partys auf den Plätzen organisiert. Die Menschen stehen alle draußen und man trinkt gemeinsam Bier vom Kiosk um die Ecke. Man kommt schnell ins Gespräch und die Grüppchen vermischen sich – besser als jede enge Kneipe.


Der Ort, wo ich mich am besten entspannen kann:
Die Flora bietet in Köln den idealen Ort für mich zum Entspannen. Man kann durch einen Urwald schlendern oder am Wasser Erholung suchen. Der botanische Garten ist sehr vielseitig und dazwischen gibt es ein Café zum Verweilen. Die Flora liegt gleich neben dem Zoo, an der Haltestelle ist immer viel los, aber die meisten Menschen gehen in den Tierpark, denn dort ist es meistens ruhig.


Mein liebstes Fortbewegungsmittel in meiner Stadt:
Mit dem Rad erreicht man innerhalb kürzester Zeit alle wichtigen Hotspots der Stadt. Zudem sind die Winter so mild, dass man fast immer das Rad nehmen kann.


Die schönste Zeit im Jahr:
Frühjahr und Sommer, wenn man am Rhein entlang spazieren kann – über die Hohenzollern Brücke mit den vielen Tausenden „Liebesschlössern“ und immer dem Dom im Blick. Im Sommer kann man auch immer schön im Stadtpark grillen und entspannen.




Die totale Touristenfalle: Die meisten Besucher wollen unbedingt auf den Kölner Dom hoch – das ist auch völlig in Ordnung. Spannender finde ich allerdings, wenn man den Rhein überquert und auf der anderen Seite auf das „Kölntriangle“ hochfährt. Für 3,50 Euro sieht man dann ebenfalls über die ganze Stadt, inklusive Wahrzeichen – dem Dom.


Über diese sprachlichen Eigenheiten muss man Bescheid wissen: „Et es wie es et“ – man sollte überhaupt das „Kölsche Grundgesetz“ kennen.


Was in keinem Reiseführer steht
: Dass die Rheinländer gesellig sind, findet man häufiger im Reiseführer. Einen Hinweis darauf, dass die entstandenen Freundschaften auch am gleichen Abend wieder vorbei sind, sucht man aber vergebens.
Das besondere am Stadtbild ist: Egal wo man sich in der Stadt aufhält - fast immer sieht man die markanten Domspitzen irgendwo zwischen den Häusern.


Redaktion: Alexander Walzl