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Der Cityroller in Zadar

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In dieser Ausgabe des Cityrollers führt uns Georg Unterkircher durch den beliebten Urlaubsort Zadar in Kroatien.


 
Meine Stadt ist:
Zadar an der Küste Dalmatiens in Kroatien. Die 5. größte Stadt Kroatiens mit ca. 80.000 Einwohner und einer Altstadt mit fast 3000-jähriger Geschichte. Im Laufe der Geschichte war Zadar unter anderem unter venezianischer Herrschaft, Teil der K&K-Monarchie, zwischen dem 1. und Ende des 2. Weltkrieges gehörte es zu Italien, ab 1945 war es Teil der Volksrepublik Jugoslawien, bis es schlussendlich im Jahre 1991 im Zuge des Balkankrieges an Kroatien überging.

Mein Lieblingsrestaurant: das Fischrestaurant Bracera innerhalb des Punta Skala Resorts. Hier gibt es im Sommer auf einer leichten Felserhöhung und traumhaften Ausblick auf das Meer und die vorgelagerte Inselwelt im Freien täglich frischen „Catch of the day“ direkt vor dem Gast auf dem Holzkohlegrill zubereitet.

Hier kann man gut feiern:
Speziell in den Sommermonaten versprühen die unzähligen Nachtlokale in Zadar welche direkt an das Meer angrenzen nochmal eine besondere Atmosphäre wie z.B. das Maraschino oder der Hitch Club. Hier kommen die Leute dann sogar teilweise mit den Booten, um eine ausgelassene Nacht zu verbringen. 




Mein perfekter Abend: einen Aperitif mit Freunden in der Altstadt, anschließend ein gutes Abendessen mit frischem Fisch in einem der unzähligen Restaurants, und zum Abschluss noch ein wenig chillen in einem der Outdoor Clubs in der Stadt unter freiem Sternenhimmel direkt am Meer.

Der Ort, wo ich mich am besten entspannen kann:
auf meinem Boot in einer Bucht auf einer der Kornateninseln. Aufgrund der Vielzahl an Inseln entdeckt man immer wieder neue Plätze, welche man noch nicht gesehen hat. Es ist keine Seltenheit, dass man den ganzen Tag eine Bucht für sich alleine hat. Zudem gibt es auf den doch sehr kleinen Inseln meist einen schlechten Handyempfang: Diese zwischenzeitliche „Nicht-Erreichbarkeit“ steigert noch einmal das Erholungspotential.


Mein liebstes Fortbewegungsmittel in meiner Stadt: mein liebstes Fortbewegungsmittel in der Stadt ist eigentlich mein Boot, welches ich natürlich nicht verwende um in die Stadt zu fahren, sondern mit dem ich die traumhafte Inselwelt, welche Zadar vorgelagert ist, unter anderem mit dem Kornaten Nationalpark, erkunde.



Die schönste Zeit im Jahr: Für mich privat persönlich das Frühjahr ab Mitte März bis Ende Mai und der Herbst ab ca. Ende September. In dieser Zeit ist das Wetter relativ stabil und die Temperaturen sind angenehm. Dann ist es auch noch nicht so heiß wie in den Sommermonaten, in denen natürlich auch die Gegend von vielen Touristen besucht wird. Rein beruflich betrachtet sind dann natürlich die Sommermonate die schönste Zeit.

Übernachtungstipps: Definitiv das Falkensteiner Hotel & Spa Iadera*****, ein 5* Hotel auf der Spitze der Halbinsel des Punta Skala Resorts gelegen. Dort, 10 Kilometer  nördlich von Zadar, befinden sich noch weitere touristische Strukturen, welche zu meinem Verantwortungsbereich gehören.

Hier trifft man auf waschechte Kroaten:
an jedem 10. des Monats gibt es einen Markt in Benkovac im noch relativ unterentwickelten Hinterland von Zadar. Dort gäbe es im Grunde alles zu kaufen. Es macht Spaß, die Leute dort zu beobachten, vor allem wenn man richtiges „Balkanfeeling“ wie vor 30-40 Jahren einmal hautnah erleben möchte.



Allen Sportfreaks kann ich empfehlen: Es gibt unzählige Möglichkeiten sich in Zadar sportlich zu betätigen. Kroatien ist nicht nur eine bekannte Seglerdestination: Auch das Festland gewinnt zunehmend an Attraktivität bei Fahrrad- und Aktivurlaubern. In ca. 40 Minuten Entfernung befindet sich z.B. der Paklenica Nationalpark, welcher mittlerweile ein international bekanntes Klettergebiet ist. Auch in der unmittelbaren Umgebung von Zadar liegt die Zrmanja Schlucht, welche sich sehr gut für Canjoning und Rafting Touren eignet. Sämtliche Winnetou Filme wurden in Umkreis von maximal ca. 1,5 Stunden von Zadar gedreht. Somit kann sich jeder, der schon mal einen dieser Filme gesehen hat, ein Bild von der Schönheit der Landschaft machen.


Redaktion: Alexander Walzl