Südtirol aus Liebe

Freitag, 23.01.2026
Aus Liebe nach Südtirol gekommen – aus Liebe zu Südtirol geblieben: „Südtirol aus Liebe“ macht Menschen sichtbar, die aus Liebe nach Südtirol gekommen sind. Ihre Geschichten zeigen, wie Ankommen, Zugehörigkeit und ein neues Zuhause entstehen – und welchen wertvollen Beitrag sie für Gesellschaft, Arbeit und Familie leisten.

 

 

Wie kam es zu dieser Initiative?

Letztes Jahr haben wir als Silvius Magnago Stiftung zusammen mit den Südtiroler Gärtnern Sophia Magnago, die Frau von Landeshauptmann Silvius Magnago (1960 – 1989) geehrt. Eine Rose wurde auf ihren Namen getauft und in nahezu allen Gemeinden gepflanzt. Sie war eine, die von außen, aus Essen kam, die für ihre Zeit äußerst emanzipiert war, eine eigene Sendung in Radio und Fernsehen hatte, Theaterproduktionen für’s Radio mitgestaltete, Filme drehte und natürlich auch repräsentierte. Sie brachte etwas „Welt“ nach Südtirol, blieb, wohl auch deshalb, auch etwas fremd. Mit diesem Ausgangspunkt kam es zu mehreren Gesprächen mit PartnerInnen von SüdtirolerInnen, die immer Interessantes zu erzählen hatten, über ihr Angenommen-Sein, über das, was sie nach Südtirol mitgebracht haben, was sie in Südtirol einbringen.

 

Und wie ging es dann weiter? 

Diese Begegnungen führten dazu, dass wir als Silvius Magnago Stiftung meinten, dass die Erfahrungen dieser Menschen, die von außen nach Südtirol kommen, dokumentiert werden sollten. Dies auch in der Veränderung über die Jahrzehnte bis heute. Klar war zudem, dass es dafür einer breiten Plattform bedarf. Dies konnten bei diesem Thema nur die Südsterne, die Südtiroler in der Welt und die Handelskammer sein.

 

Was war für alle Partner in der Plattform Zielsetzung dieses Projektes?

Wir wissen, dass zur Entscheidung, in ein Land zu ziehen, neben der Zugehörigkeit zu einem Partner, der Arbeit, der Umwelt auch die Frage der Wertschätzung gehört. Wie werde ich aufgenommen, wie angenommen? Wie sehr wird anerkannt, was ich in diese Gesellschaft einbringe? Wie ist das soziale Umfeld insgesamt? Wir möchten dafür sensibilisieren, dass wir die Menschen, die von außen kommen, offener aufnehmen, ihnen in Wertschätzung und auf Augenhöhe begegnen. 

 

 

Fotocredits: Sophia Magnago; Südtiroler Landesarchiv, Sammlung Silvius Magnago

 

Wie will man nun weitergehen?

Wir werden jetzt auf allen Plattformen und Medien der Partner dafür werben, dass sich PartnerInnen von SüdtirolerInnen melden, die bei diesem Projekt mitmachen möchten. Geplant ist ein Film, eine Reihe von Radiointerviews und auch eine Publikation in Buchform. Nähere Details teilen wir dann zu einem späteren Zeitpunkt mit. 

 

Was muss getan werden, wenn jemand bei diesem Projekt mitmachen möchte?

Diesem Interview ist noch ein kurzer Fragebogen beigelegt, den wir Interessierte bitten, auszufüllen und dann an die angegebene Adresse zurückzuschicken. Es wird dann eine Einladung zu einem Treffen erfolgen (auch online), wo alle weiteren Details mitgeteilt werden.

Jedenfalls sind alle Partner dieses Projektes sehr dankbar für das Mitmachen, es soll in einer gewissen Betroffenheit auch dazu beitragen, dass sich PartnerInnen von SüdtirolerInnen in Südtirol mehr angenommen und wertgeschätzt fühlen.

Weitere Infos zum Projekt gibt es hier

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