Workation Südtirol - Arbeiten vor atemberaubender Kulisse

Freitag, 27.08.2021
Fern von zuhause arbeiten – mit atemberaubendem Blick auf Südtirols Bergspitzen, Seen oder Städte: viele Südsterne, die nicht an einen bestimmten Arbeitsplatz gebunden sind, haben im vergangenen Jahr die Möglichkeiten und Vorteile des Remote Work für einen längeren Aufenthalt in der Heimat genutzt. Parallel dazu hat IDM Südtirol den aktuellen „Workation“-Trend– also die Mischung zwischen Work (Arbeit) und Vacation (Urlaub) – aufgegriffen, und in Zusammenarbeit mit Südstern eine Landingpage und einen Welcome Desk mit gezielten Informationen und persönlichen Hilfestellung zum Thema Workation eingerichtet. Dieser steht nun Südsternen sowie allen anderen Interessierten offen.

 

Schon vor der Pandemie haben viele Menschen die Möglichkeiten des Smart Workings für sich entdeckt, bei dem sie ihren Arbeitsplatz auch für längere Zeit an einen beliebigen Ort verlegen können. Seit den Lockdowns ist diese Art der Fernarbeit für viele Unternehmen wie etwa den Streamingdienst Spotify, das IT-Unternehmen Hewlett Packard oder den Softwarekonzern SAP zum Standardangebot geworden. Mitarbeiter*innen können somit entscheiden, Urlaub und Arbeit miteinander zu verknüpfen und interessante neue Orte entdecken und neue Erfahrungen sammeln, während sie gleichzeitig effizient vom Urlaubsort aus weiterarbeiten. Auch viele selbständig Tätige greifen heute gerne auf diese Möglichkeit zurück.

Gerade jüngere Talente wie die sogenannten Millennials sind sehr an dieser Art des Arbeitens interessiert, die den Horizont sehr erweitere, weiß Südstern-Mitglied Alex Nigg. Der gebürtige Meraner ist CEO des Start-ups „Properly“, das Anbieter von Ferienunterkünften über eine Online-Plattform mit für ihre Arbeit wichtigen Dienstleistern zusammenbringt und Mitarbeiter in den USA, Indien, Spanien, Tschechien, Italien, Neuseeland, den Philippinen und Südtirol hat.

 

„Wir beschäftigen Menschen, die von allen Teilen der Welt aus arbeiten. Die modernen Kommunikationstechnologien machen das möglich, und für viele vor allem jüngere Mitarbeiter ist zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten mittlerweile essentieller Bestandteil ihres Arbeitsmodus“, erklärt Nigg. Gerade in der Technologiebranche sei der Trend zum Smart Working sehr stark, und viele Menschen in dieser Szene würden sich nach einem Arbeitsambiente sehnen, wie es Südtirol zu bieten hat. „Wir als ‚Südsterne‘ sind hier ein wichtiger Hebelpunkt, weil wir das Land natürlich schon kennen und schätzen und unser Netzwerk nutzen können, um dort die Destination ins rechte Licht zu setzen und auf dieses Angebot hinzuweisen.

 

Das Ziel des Projekts „Workation“ liegt unter anderem darin Südstern-Mitglieder aus mehr oder weniger weit entfernten Ländern gezielt anzusprechen. Die Zielgruppe der „Remote Worker“ ist insgesamt vor allem durch eine längere Aufenthaltsdauer und spannende Networking-Möglichkeiten für die Südtiroler Wirtschaft interessant und kann zudem zu einer besseren Auslastung der Randsaisonen beitragen.

„Hier tut sich für uns eine neue Marketing-Chance auf, denn wir wissen aus Studien, dass Destinationen wie Südtirol mit einem Mix aus einzigartiger, naturbelassener Natur und modernem Lebensstil mit sehr guter Infrastruktur und hochstehendem kulinarischen Angebot von ‚Workationern‘ ganz besonders gesucht werden“, sagt IDM-Marketingdirektor Wolfgang Töchterle. „Für Südtirol wiederum heißt das, dass wir eine neue, zum Großteil sehr zahlungskräftige und auch jüngere Zielgruppe ansprechen, die sich je nach Herkunftsland wochen- oder sogar monatelang hier aufhält und die lokalen Infrastrukturen und Dienstleistungen beansprucht. Und das selbstverständlich nicht nur in den Hochsaisonen.“ Da Einzelpersonen und nicht ganze Unternehmen durch dieses Angebot angezogen werden, würden diese mit ihrem Job auch ihr Netzwerk nach Südtirol mitbringen, von dem auch die heimische Wirtschaft profitieren könnte: „Der klassische ‚Remote-Worker‘ ist kein einsamer Arbeiter im Hotelzimmer. Er möchte sich mit Gleichgesinnten verbinden und austauschen und sucht auch den Kontakt zur lokalen Szene. Deshalb ist die Nähe von Unterkunftsbetrieben, die selbstverständlich über essentielle Services wie professionelles WLAN oder einen Wäschereiservice verfügen müssen, zu Coworking-Spaces wichtig“, so Töchterle.

 

Letzteres hat sich auch IDM zur Aufgabe gemacht, indem sie eine eigene Landingpage mit den wichtigen Infos für „Workationer“ konzipiert hat, die vor Kurzem online gegangen ist. Unter www.suedtirol.info/workation gibt es Infos zu Themen wie Unterkunftssuche, Coworking-Spaces in Südtirol, Versicherungen, rechtliche, steuerliche und gesundheitliche Belange oder auch zu Südtirols Sprache und Kultur und zum Erlebnis Südtirol. Zusätzlich wurde ein Welcome Desk bei IDM installiert, der „Workationern“ telefonisch oder per E-Mail Hilfestellung gibt bei allen Fragen, die rund um einen „Workation“-Aufenthalt in Südtirol auftauchen können. Eine Online-Kampagne in den sozialen Medien und Google macht in den Kernmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz und in Italien Interessierte, die für mehrere Tage oder auch in der Gruppe ins Land kommen könnten, auf Südtirol als „Workation“-Destination aufmerksam. 

 

Die Zielgruppe aus weiteren Ländern wie Vereinigte Staaten, Benelux oder Skandinavien – vorwiegend Personen aus der Technologiebranche, für die längerfristige Aufenthalte von Wochen oder Monaten interessant sind - wird hingegen über das Netzwerk von „Südstern“ erreicht. Im Herbst folgt dann ein so genanntes „Workation Popup Event“ im Vorfeld des Merano Winefestival. Ziel dieser „Wine Workation“ ist es, Besucher des Winefestivals bereits einige Tage vorher ins Land locken, um hier zu arbeiten und sich bei verschiedenen Events und organisierten Touren miteinander zu vernetzen. 

Auch Südstern sieht in Remote Working großes Potential für Südtirol und vor allem für Südstern-Mitglieder.

 

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