Den Südstern-Fragebogen ausgefüllt hat: Sarah Ennemoser

Dienstag, 11.08.2026
Sarah stammt aus Prad am Stilfserjoch im Vinschgau und lebt seit neun Jahren in Bern. Nach ihrer Matura in Schlanders sammelte sie während eines Au-pair-Aufenthalts in Brüssel erste internationale Erfahrungen. Anschließend studierte sie Multimedia & Kommunikation in Brüssel sowie Journalismus in Freiburg und Straßburg und verbrachte ein Auslandssemester in Québec. Seit 2014 arbeitet Sarah als Videojournalistin und Medienverantwortliche. In ihrer Arbeit begleitet sie unter anderem Para-Athletinnen und Para-Athleten bei internationalen Wettkämpfen und gibt ihren Geschichten und Erfolgen eine Stimme in den Medien. Zuletzt war sie für die Medienarbeit des Schweizer Teams bei den Paralympischen Spielen Milano Cortina 2026 verantwortlich.

 

 

Ich lebe in…
Bern in der Schweiz – seit neun Jahren.

Was macht die Gegend aus?
Bern ist eine gemütliche, grüne Stadt, in der es sich als aktive Familie sehr gut leben lässt. Ein besonderes Highlight ist das Aareschwimmen im Sommer.

Dein liebster Platz?
In der Elfenau bei meinen Bienen und an der Aare.

Kochen oder essen gehen?
Kochen.

Welcher Rat hat dein Leben verändert?
Als Perfektionistin zu lernen, dass nicht immer alles perfekt sein muss, damit es gut ist.

Was fehlt dir zum Glück?
Ein wenig mehr Spontanität in der Schweiz – sonst eigentlich nichts.

Was ist Heimat für dich?
Der Ort, an den ich immer gerne zurückkehre und an dem ich auch nach Jahren unterwegs sofort wieder daheim bin.

Was ist dein größtes Talent?
In hektischen Situationen den Überblick zu behalten und fokussiert an einer Sache zu arbeiten – egal, was rundherum passiert.

Was wolltest du als Kind werden?
Sprachenlehrerin. Dass ich einmal Journalistin werde, kannte ich damals noch gar nicht.

Womit hast du dein erstes Geld verdient?
Mit Babysitten.

Wenn schon Smalltalk, dann am besten über…
Sport.

Was inspiriert dich?
Viele Para-Athletinnen und Para-Athleten, die ich dank meiner Arbeit kennenlernen darf. Sie machen oft das scheinbar Unmögliche möglich und behalten dabei eine unglaublich positive Lebenseinstellung.

Wie würdest du einem Kind deinen Beruf erklären?
Ich begleite Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen – zum Beispiel im Rollstuhl oder mit Prothesen – zu großen Wettkämpfen, damit man später in der Zeitung über ihre Medaillen lesen kann oder sie im Fernsehen sieht.

Was ist Südstern für dich?
Ein Stück Heimat im Ausland und ein Netzwerk, um spannende Leute zu treffen – und natürlich auch zum Watten.

Wenn du einen Tag Landeshauptfrau von Südtirol wärst, dann…
würde ich mich für mehr Gleichberechtigung einsetzen: mehr Teilzeit-Jobs für alle, mehr Kinderbetreuung in den Dörfern und vor allem den Menschen besser zuhören, was sie wirklich brauchen.

Was gefällt dir an Südtirol am besten?
Die Natürlichkeit, Gelassenheit und Gastfreundschaft der Menschen – und natürlich die Berge.

Was würdest du mit einem Hauptgewinn im Lotto machen?
Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Geld macht nicht unbedingt glücklicher – aber wahrscheinlich würde ich mir eine Auszeit nehmen und reisen.

Was war deine größte Herausforderung bis jetzt?
Als frischgebackene Mama nach einem Jahr im Lockdown zu den Paralympics nach Peking 2022 zu reisen – und generell jeden Tag die Balance zwischen Arbeit und Familie zu meistern, ohne Großeltern oder Familie in der Nähe.

Hast auch du eine Geschichte zu erzählen?

Die Teilnahme ist einfach:

In nur drei Schritten wird auch deine Geschichte veröffentlicht. Worauf wartest du?

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Sport
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Medienarbeit

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