Den Südstern-Fragebogen ausgefüllt hat: Theresa Engl

Donnerstag, 26.03.2026
Theresa Engl lebt in Zürich, einer Stadt, die für sie die perfekte Verbindung aus Innovation und Lebensqualität darstellt. Beruflich bewegt sie sich an der Schnittstelle von Technologie und menschlicher Entwicklung. Als Head of Sales beim globalen Software-Development-Unternehmen Holycode unterstützt sie Start-ups, Scale-ups und KMUs dabei, durch KI-Strategien, Produktentwicklung und IT-Nearshoring nachhaltig zu wachsen.

 

Ihre Leidenschaft gilt dem Aufbau von Standorten und Teams – zuletzt beim Aufbau von K-Recruiting in Zürich. Parallel dazu verfolgt sie auch ihren eigenen unternehmerischen Weg: Als Co-Founderin der Soft-Skill-Akademie Lemony setzt sie sich für nachhaltige Weiterbildung in den Bereichen Kommunikation, Führung und Resilienz ein. Für Theresa ist klar: Die beste Technologie entfaltet ihr volles Potenzial erst dann, wenn starke und resiliente Teams dahinterstehen.

 

Ich lebe in…
Zürich.

 

Was macht die Gegend aus?
Zürich bietet mir das Beste aus zwei Welten: einen urbanen Tech-Hub und gleichzeitig pure Natur. Ich liebe die Lebensqualität am Zürichsee und den schnellen Zugang zu den Bergen – für mich der perfekte Ausgleich zum Business. Gleichzeitig schätze ich die Nähe zu meiner Heimat Südtirol: internationales Flair, ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren.

 

Dein liebster Platz?
Im Winter beim Eisbaden im Zürichsee – mit Blick auf die Berge.

 

Kochen oder essen gehen?
Essen gehen.

 

Welcher Rat hat dein Leben verändert?
„Investiere nicht nur in Ergebnisse, sondern in Erlebnisse.“
In der Tech-Welt dreht sich vieles um Effizienz, aber für mich liegt der wahre Erfolg im Austausch mit inspirierenden Menschen – bei guten Gesprächen, gutem Essen und einem Glas Wein.

 

 

Was fehlt dir zum Glück?
Eine direkte Zugverbindung von Zürich nach Brixen.

 

Was ist Heimat für dich?
Heimat sind für mich die Berge. Sie sind nicht nur Kulisse, sondern meine Wurzeln und mein Rückzugsort. In Südtirol aufzuwachsen hat mich geprägt – diese Bodenständigkeit nehme ich überallhin mit. Wenn ich in Zürich auf den See schaue, genieße ich die Weite; sehe ich jedoch die Gipfel, fühle ich mich zu Hause.

 

Was ist dein größtes Talent?
Menschen zusammenzubringen und sie mit meiner Neugier für Neues anzustecken. Ich liebe es, mutig voranzugehen und Projekte mit einer gewissen Lockerheit anzupacken – am Ende geht es immer darum, Brücken zu bauen: zwischen Technologie und Mensch oder zwischen unterschiedlichen Persönlichkeiten in einem Team.

 

Was wolltest du als Kind werden?
Helikopterpilotin.

 

Womit hast du dein erstes Geld verdient?
Als Abspülerin in der Gastronomie.

 

Wenn schon Smalltalk, dann am besten über…
Gutes Essen, die nächste große Wanderung oder spannende neue Bergtouren. Am liebsten wird das Gespräch aber schnell etwas tiefer – ich schätze den Austausch über persönliche Herausforderungen und die Wege, sie zu lösen.

 

Was inspiriert dich?
Menschen mit echtem Drive, die Dinge wirklich voranbringen wollen. Mut, über den eigenen Schatten zu springen, Herausforderungen anzunehmen und dabei neugierig zu bleiben.

 

Wie würdest du einem Kind deinen Beruf erklären?
Ich bin wie eine Bergführerin für zwei Welten: In der einen helfe ich Firmen dabei, kluge Computerprogramme zu bauen, die ihnen Arbeit abnehmen. In der anderen zeige ich Menschen, wie sie mutig sein können, gut miteinander sprechen und als Team zusammenhalten – damit sie bei der Arbeit nicht nur erfolgreich, sondern auch stark miteinander sind.

 

Was ist Südstern für dich?
Ein Stück Heimat im Koffer. Ein Netzwerk von Gleichgesinnten, die Südtirol im Herzen und die Welt im Blick haben – Austausch, Inspiration und das schöne Gefühl, überall auf der Welt Landsleute zu treffen.

 

Wenn du einen Tag Landeshauptfrau von Südtirol wärst, dann…
würde ich als Erstes den Startschuss für eine direkte Zugverbindung von Brixen nach Zürich geben. Außerdem würde ich ein großes Mentoring-Programm starten, das den Südtiroler Pioniergeist mit moderner Fehlerkultur und Soft-Skill-Trainings verbindet – damit Südtirol nicht nur der schönste Ort der Welt bleibt, sondern auch ein mutiger Nährboden für Gründerinnen und neue Arbeitsformen wird.

 

Was gefällt dir an Südtirol am besten?
Die einzigartige Kombination aus alpiner Bodenständigkeit und mediterraner Leichtigkeit. Diese Mischung aus Verlässlichkeit der Berge und Offenheit für Genuss und gute Gespräche gibt es sonst nirgendwo. Und natürlich das Gefühl, über den Brenner zu fahren und zu wissen: Jetzt bin ich wieder „dohoam“.

 

Was würdest du mit einem Hauptgewinn im Lotto machen?
Ich würde für meine Familie ein Haus in Sizilien kaufen – umgeben von Weinbergen und Olivenhainen. Ein Ort für Genuss, Begegnung und Rückzug. Außerdem würde ich meinem Mann ermöglichen, sich ganz seiner Kunst zu widmen.

 

Was war deine größte Herausforderung bis jetzt?
Bei einer Skitour zwei 4.000er in der Schweiz zu besteigen. Nach dem ersten Gipfel musste ich wegen eines Hitzschlags abbrechen. Mein eigenes Limit zu akzeptieren, statt weiterzumachen, war eine große persönliche Lektion. Heute weiß ich: Wahre Stärke bedeutet auch zu erkennen, wann man umkehren muss.

 

Hast auch du eine Geschichte zu erzählen?

Die Teilnahme ist einfach:

In nur drei Schritten wird auch deine Geschichte veröffentlicht. Worauf wartest du?

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