NEU: Alles, was gut und Recht ist

Donnerstag, 07.03.2024
Fachspezifische Themen in den Mittelpunkt stellen: Darum geht es bei den Südstern-Planeten Medizin, Banking & Finance, Science, Erneuerbare Energien und dem Start-up Planeten Silicon Valley. Umso stolzer sind wir, den neuesten Zugang am Sternenhimmel begrüßen zu dürfen: Ab sofort bereichert der Planet Recht das Südstern-Universum. Die Idee dahinter: Juristinnen und Juristen zwischen Südtirol und der Welt miteinander vernetzen und interessante Veranstaltungen zum Thema Recht anbieten. Den Grundstein hat Südstern Executive Partner, die Rechtsanwaltssozietät Brandstätter, aus Bozen gelegt. Sie wird den Planeten im ersten Jahr moderieren. Im Gespräch erzählt das Planet-Recht-Team von Brandstätter, was sich die Südsterne vom Netzwerk der Juristinnen und Juristen erwarten können.

 

 

Der Planet Recht ist der neueste Zugang im Kosmos von Südstern. Warum hat die Rechtsanwaltssozietät Brandstätter das Projekt zur Gründung vorangetrieben?

Andreas Widmann: Unsere Kanzlei gibt es seit 1963, nunmehr in dritter Generation. Soziale Projekte zu unterstützen und Netzwerke zu fördern, war uns dabei immer wichtig. Die Idee von Südstern hat uns auf Anhieb gefallen. Wir wissen, dass Südtirol für junge Akademikerinnen und Akademiker nicht alle Möglichkeiten bietet, und es sie oft in die weite Welt zieht. Kein Wunder: Sie sind als Arbeitskräfte gefragt, weil sie eine gute Ausbildung haben und oft überdurchschnittlich erfolgreich sind. Irgendwann zieht es sie aber trotz des Erfolgs im Ausland oft heim oder sie fühlen sich stark mit der Heimat verbunden, auch wenn sie im Ausland bleiben, und da wollen wir ein Bindeglied schaffen. 

 

Ulrich Marsoner: Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Als ich im Ausland gearbeitet habe, bin ich Südstern beigetreten, weil es eine Möglichkeit ist, Kontakte zu leben und weitere zu knüpfen. Das italienische Recht ist – wie alle nationalen Rechtssysteme – territorial beschränkt. Umso wichtiger ist es, sich über andere Rechtssysteme und Rechtsordnungen auszutauschen. Themen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz beschäftigen uns grenzübergreifend. Auch meine Kollegen im Ausland stellen sich Fragen, wie stark sich unsere Tätigkeit dadurch verändern wird. Einer meiner Schwerpunkte ist zum Beispiel das internationale Transportrecht, da gibt es genug Themen fürs grenzübergreifende Austauschen. 

 

Florian Brandstätter: Wir erleben oft, dass es für Südtiroler keine so leichte Entscheidung ist, wenn sie Jus studieren. Wer österreichisches Recht studiert, hat kaum Möglichkeiten, zurückzukommen. Ich denke, dass der Austausch im Planet Recht dazu führen wird, mehr in die unterschiedlichen Realitäten einzutauchen und sich mit anderen über ihre beruflichen Erfahrungen auszutauschen. Wir wollen aber auch einen Schritt weitergehen und Kollegen in Projekte einbeziehen und die Zusammenarbeit fördern.  

Foto: Unsplash 

 

Im Moment sprechen alle vom Brain Drain junger Südtirolerinnen und Südtiroler. Ist der Juristen-Standort Südtirol davon auch betroffen? 

Andreas Widmann: Der Brain Drain hat in Südtirol in vielen Sparten Ausmaße erreicht, die nicht mehr ganz gesund sind. Was aber rechtliche Dienstleistungen betrifft, hat Südtirol sein Potential noch nicht ausgeschöpft. Dabei ist die Zweisprachigkeit allgemein und speziell die Präsenz zweisprachiger Institutionen und Dienstleister ein enormer Standortvorteil für Unternehmen aus dem mitteleuropäischen Raum. Deshalb sind wir überzeugt davon, dass durch den Austausch und das Bewusstmachen dieses Potentials in Südtirol viel entstehen kann. 

 

Frau Vasic, Sie haben schon während der Hochschulzeit kennengelernt, wie wichtig Austausch ist?

Natasa Vasic: Ich war während meines Studiums in Innsbruck Mitglied der Südtiroler HochschülerInnenschaft. Damals wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, Brücken zu bauen. Die Werte von Südstern zielen ja darauf ab, sich ständig zu verbessern. Wir möchten im Planet Recht dazu beitragen, das zu leben und gemeinsam etwas zu bewirken. 

 

Geplant ist unter anderem eine Veranstaltungsreihe, um die Juristinnen und Juristen unter den Südsternen auch physisch zusammenzubringen. 

Joseph Tutzer: Genau. Wir kümmern uns um die Organisation und steuern unser juristisches Know-how bei. Wir erwarten uns viele spannende Begegnungen.

Irene Schiefer: Die gemeinsamen Wurzeln verbinden: Ich habe mehrere Erfahrungen im Ausland gemacht. Südtirol ist dabei immer ein Bezugspunkt geblieben. Umso wichtiger ist es, ein Netzwerk zu spannen und aufrechtzuerhalten.

Unter diesem Link könnt ihr gleich dem Planeten Recht beitreten und spannende Kontakte knüpfen. 

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